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Neue Stellenbörse der de’ge’pol

Die Deutsche Gesellschaft für Politikberatung (de’ge’pol) hat auf ihrer Website www.degepol.de eine kostenlose Stellenbörse für die Bereiche Public Affairs, Kampagnenberatung und Politikfeldberatung eingerichtet. Sowohl Stellenangebote als auch Stellengesuche werden auf Wunsch auch als Chiffre-Anzeige geschaltet.
Zur Schaltung von Anzeigen steht Frau Sievers unter anna.sievers@degepol.de oder +49 (0) 30 / 52 000 57 38 zur Verfügung.

onpublicaffairs-Kommentar: Start frei für den Bewerbungsmarathon

Auf die Plätze! Fertig! Los! Die Bundestagswahl gab den Startschuss für viele, die sich nun auf die Suche nach einer „neuen beruflichen Herausforderung“ machen. So entspannt diese Floskel klingt, so gleicht die Praxis doch eher einem Marathon:

Bis zur Wahl haben viele Arbeitgeber nur dem Training zugesehen, denn schließlich wollte sich niemand binden, ohne das politische Umfeld zu kennen. Inzwischen steht die neue Regierungskoalition fest, der Einstellungsstopp wird allmählich aufgehoben und das Schaulaufen kann beginnen. Allerdings kann man sich an der Ziellinie nicht gerade über mangelnde Gesellschaft beklagen: Etliche Abgeordnete sind aus dem Parlament geschieden und mit ihnen jeweils zwischen zwei und drei Mitarbeiter. Neun Ministerien haben nicht nur den Minister gewechselt, sondern auch gleich die politische Prägung. Der neue Hausherr bringt nun seine eigene Mannschaft unter, andere müssen aus dem angestammten Team ausscheiden. Auch Institutionen, Verbände und Berater, mit denen die Regierung in der letzten Legislaturperiode noch eng verbunden war, stehen oft nicht mehr im ersten Startblock.

Auswirkungen auch in Berater- und Kommunikationsbranche
Ein parteipolitischer Wechsel in einem Ministerium führt auch meist dazu, dass Kommunikationsetats an neue Agenturen vergeben werden. Die Sieger von einst müssen sich nun mangels Auftrag von Mitarbeitern trennen, während die neuen Favoriten einen erhöhten Personalbedarf haben. Manche Verbände verlieren an Einfluss – andere fühlen sich schon jetzt als Gewinner der neuen Koalition. Und auch wenn hier auf breiter Linie Beständigkeit vorherrscht, wird in manchen Unternehmensrepräsentanzen bei der nächsten Personalentscheidung sicher aufs Parteibuch geschaut werden.

Karriereplaner müssen „flexibel“ bleiben
Apropos Parteibuch: Im SPIEGEL war zu lesen, dass sich einige ganz gewiefte Ministeriumsmitarbeiter in Aussicht auf einen Wechsel gleich mit mehreren Parteibüchern ausgestattet haben. Ich wage zu bezweifeln, dass sich ein solcher Opportunismus wirklich positiv auf die Karriere auswirkt. Aber tatsächlich erreichen uns in den letzten Wochen vermehrt aktualisierte Lebensläufe. Zwar nicht mit einem Parteiwechsel, aber zumindest mit einer veränderten Schwerpunktsetzung: Hier rutscht das Engagement in der SPD von Seite 2 („Erfahrungen“) auf Seite 3 („Sonstiges“) – dort bekennt sich ein Liberaler zu seinen Wurzeln, die ihm vorher nicht aussagekräftig zu sein schienen. FDPler können ihren Marktwert mangels Angebot sicherlich deutlich steigern, denn nicht nur im Bundestag und in den Ministerien sind deutlich mehr Jobs für Mitarbeiter mit dem richtigen Stallgeruch zu vergeben.
Auch in Verbänden und im Beratungsumfeld hat man in den vergangenen zehn Jahren der FDP-Opposition wenig liberalen Nachwuchs herangezogen. Aber nicht für alle SPD-Anhänger muss Opposition automatisch „Mist“ sein. Die von ihnen im Politikbetrieb – im Parlament, in Partei und Verwaltung – gesammelte Erfahrung im Wettkampf um die Gestaltungsmacht macht sie für viele politiknahe Arbeitgeber durchaus interessant.

Etappenweiser Wechsel
Wie beim Marathon zeichnen sich in der Bewerbungsphase verschiedene Etappen ab: Die erste Phase, bei der die Jobs im Parlament vergeben wurden, sollte langsam abgeschlossen sein. In der zweiten Phase beginnt das Stühlerücken in den Ministerien und der Partei. Einige Mitarbeiter wechseln aus der Parteizentrale ins Ministerium, dafür rücken neue Leute auf die freigewordenen Plätze in der Partei nach. Im politischen Umfeld folgen dann erfahrungsgemäß zunächst Verbände mit der Besetzung freier Vakanzen. Wer bis dahin noch nicht zum Zug gekommen ist und auch bei der Bewerbung noch nicht die Puste verloren hat, kann im Schlussspurt noch auf die vergleichsweise großen Umwälzungen in der Beratungsbranche hoffen, die im Rahmen der Neuvergabe von Regierungs- und PA-Etats entstehen. Spätestens im zweiten Quartal 2010 sollten dann aber alle Wechselwilligen im Ziel angekommen sein, denn dann herrscht weitestgehend Bewerbungs-Business as usual.

Hilfe für Online-Kampagnen

Seit Anfang Oktober präsentiert die neue Webseite Kampagnenpraxis.de erfolgreiche Kampagnen auf lokaler und regionaler Ebene und bietet Tips aus der Praxis. Polit- und Kommunikationsstrategen können sich dort auch darüber informieren, wie sie das Internet am besten für ihre Aktionen einsetzen können. Kernstück des Angebotes ist ein zweiwöchentlicher Newsletter, in dem neue Kampagnen vorgestellt werden. In der ersten Ausgabe stand eine Aktion der SPD zur Kommunalwahl im nordrhein-westfälischen Hamm im Mittelpunkt. Hinter der überparteilichen Plattform steht eine siebenköpfige Gruppe aus Bloggern, Studenten und Kommunikationsberatern. “Im Bundestagswahlkampf haben die Medien oft nur über schlechte Online-Kampagnen berichtet. Davon hatten wir genug. Wir wollten die die guten Beispiele vorstellen”, sagt Oliver Zeisberger, einer der Initiatoren des Portals.

Lobby-Control-Studie über Nebeneinkünfte von Abgeordneten

Die lobbykritische Organisation Lobby-Control untersuchte stichprobenartig die Angaben der Abgeordneten des 16. Deutschen Bundestages zu ihren Nebeneinkünften. Nach Meinung der Organisation werden die Nebeneinkünfte nicht hinreichend transparent gemacht. So würden viele Abgeordnete Tätigkeiten “Präsidien, Kuratorien und Beiräten von Interessengruppen” nicht angeben. Zudem kontrolliere die Bundestagsverwaltung die Abgeordneten zu wenig und schütze sie “vor ernsthaften Konsequenzen, wenn sie Nebentätigkeiten verbergen”, so Ulrich Müller, Vorstandsmitglied von Lobby-Control.
Der Verein fordert zudem eine Verfeinerung der Einkommensstufen, denen Einkünfte aus Nebentätigkeiten zugeordnet werden. Eine Bundestagssprecherin wies die Vorwürfe zurück: Anhaltspunkten für Verstöße werde “selbstverständlich nachgegangen”. Der Bundestag würde bei Verstößen, “wenn es sein muß, sogar vor Gericht streiten”, so die Sprecherin.

onpublicaffairs-Kommentar: Die Kündigung in der Wahlurne

„Mal sehen, was danach kommt“ ist zurzeit sicher eine der beliebtesten Redewendungen im politischen Berlin. Die Zeitenwende, von der dieses „danach“ kündet – das ist die Zeit nach der Bundestagswahl. Am 27. September bekommen nicht nur Politiker vom Wähler die fristlose Kündigung in die Wahlurne gesteckt, sondern mit ihnen auch die unzähligen Politikberater: Angefangen von den Mitarbeitern in den Abgeordnetenbüros, Fraktionen und Ministerien über die Agenturvertreter, deren Jobs vom Auftrag eines Ministeriums abhängen, bis hin zu den Lobbyisten, deren wertvolle Kontakte bei einem Regierungswechsel womöglich völlig ihren Wert verlieren – ähnlich wie Aktien nach einem Börsencrash.

Lobbykonjunktur

Zwar gehört es inzwischen zur Professionalisierung der Branche, dass man auch über das eigene Lager hinaus Arbeitskontakte aufbaut, doch die wirklich belastbaren Kontakte finden sich meist nur in einer Partei. Übernimmt das eigene Lager Regierungsverantwortung hat der Lobbyist eine Hausse, gewinnen die anderen folgen der Baisse entweder harte oder sehr ruhige Jahre.

Aus diesem Grund werden aufmerksamen Touristen, die sich mit einem Apfelstrudel im Cafe Einstein UdL stärken, am Wahlsonntag sicher den einen oder anderen Anzugträger beobachten könne, der immer wieder nervös auf sein Handy starrt. Die Berliner Politikjunkies warten bereits in den Mittagsstunden auf die Exit Polls aus denen sie ihre Zukunft herauslesen können. Ob semi-legal per SMS und per Twitter-Feed – die Zahlen, die einige Stunden später als erste Hochrechnungen über die Bildschirme flimmern werden, sind Vorboten einer neuen oder alten Regierungskonstellation, die direkt Einfluss auf die Bedeutung einzelner Rädchen in der Lobby-Maschinerie nimmt.

Berliner Politkarussell

Die Spannung im politischen Berlin ist umso größer, da in den letzten Monaten das Personalkarussell gleich der Berliner S-Bahn gewartet wurde. Derzeit herrscht in Sachen Public Affairs und Regierungs-PR völliger Stillstand und nur selten gibt es Ersatzverkehr. Jeder Arbeitgeber wartet ab, was die Wahl bringt: Geht der millionenschwere Ministeriumsetat in wenigen Wochen an die Konkurrenz, die dem neuen Minister politisch näher steht? Auf dem Verschiebebahnhof wird in den nächsten Wochen Hochkonjunktur herrschen. Hier werden 10 Mitarbeiter entlassen – dort 10 eingestellt. Der Berater, der die letzten Monate verzweifelt auf der Suche nach einer „neuen Herausforderung“ war, ist plötzlich wieder gefragt und kann auch noch einen Gehaltaufschlag aushandeln, wenn er die notwendigen Kontakte mitbringt. Das Berliner Personalkarussell wird sich nach der Wahl sicher schneller wieder Fahrt aufnehmen als die Züge der Bahn-Tochter, und wie umfangreich der Personalwechsel nach diesem Zwischenstopp sein wird, entscheiden auch die Wähler.

Spannung bis zum Schluss

Doch selbst wenn die Exit-Polls oder auch spätere Hochrechnungen nach einer Fortsetzung der großen Koalition aussehen, so bleibt es spannend welche Entscheidung diese inzwischen sehr unberechenbare Spezies Wähler tatsächlich getroffen hat. Will man sich nicht wie einst Edmund Stoiber zu früh freuen, wird man sich vermutlich auf einen sehr langen Wahlabend einrichten müssen. Die Wahlstrategen im Konrad-Adenauer-Haus gehen von über 20 Überhangmandaten aus – die Kollegen im Willi Brand Haus befürchten sogar bis zu 25. So könnte sich schnell die große Koalition der proportionale Sitzverteilung durch die Listen in eine satte Schwarz-Gelbe Mehrheit verkehren.

Leben nach dem Mandat

Sozialwissenschafteler der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben eine Studie zu dem Thema “Politische Karrieren nach der Abwahl” veröffentlicht. Das wichtigste Ergebnis dieser Studie lautet, daß Karrieren nach der politischen Karriere à la Gerhard Schröder der Joschka Fischer eine Ausnahme sind. Der Großteil der ehemaligen Abgeordneten geht in den Ruhestand oder zurück in den alten Beruf. Es kann aber auch passieren, daß er oder sie sich in der Arbeitslosenstatistik wiederfinden müssen. Zehn Prozent der ehemaligen ostdeutschen Abgeordneten sind laut der Studie von Arbeitslosigkeit betroffen. Damit ist die Zahl mehr als doppelt so groß als die der westdeutschen Abgeordneten, die nur zu vier Prozent ohne Arbeit auskommen müssen. Von den früheren Parlamentariern, dies es wieder in einen Beruf geschafft haben, fallen vor allem die Freiberufler und Selbständigen auf.: Über die Hälfte kehrt an ihre frühere Wirkungsstätte zurück.
Dagegen suchen sich sehr viele Angestellte ein neues Betätigungsfeld. Was die ehemaligen Abgeordneten an der parlamentarischen Arbeit am stärksten vermissen ist laut Studie der Zugang zu Informationen. Die Sehnsucht nach der hauptamtlichen Beschäftigung mit Politik und der Kontakt zu den Fraktionskollegen kommen erst danach. Dennoch ist die Politik für viele so etwas wie eine Droge, denn auch nach ihrem Ausscheiden können die meisten Parlamentarier nicht davon lassen. 85 Prozent zeigen weiterhin politisches Engagement, sei es innerhalb oder außerhalb einer Partei.

Neue Wege der Parteienfinanzierung

Das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung veröffentlichte im Juni eine Studie zu den Parteispende-Strategien der 100 größten deutschen Unternehmen.
Ergebnis: Die Unternehmen vergaben zwischen 1984 und 2005 Großspenden in Höhe von über 10.000€ vor allem an CDU und CSU. Mit der Regierungsübernahme durch SPD und Grüne veränderte sich diese Strategie allerdings, so verringerte sich der Prozentsatz von 72% zwischen 1991 und 1994 auf 52% im Jahre 2005.
Die Studie nennt dafür vor allem ein Motiv: Im Gegensatz zu früher hätten viele Großunternehmen in der jüngeren Vergangenheit lagerübergreifende Spenden bevorzugt und auf das Wohlwollen aller Parteien gesetzt. Die Grünen beispielsweise werden erst seit dem Jahr 1995 mit unternehmerischen Großspenden bedacht. Der auf sie entfallende Anteil an Großspenden stieg während der rot-grünen Regierungsjahre von 0,3 auf 5,7 Prozent. Nur an die damalige PDS und heutige Linke hat bis jetzt kein Großunternehmen gespendet.

Neue Regeln für Lobbyisten erst nächste Legislaturperiode

Der Deutsche Bundestag wird frühestens in der nächsten Legislaturperiode über eine verstärkte Kontrolle von Lobbyisten entscheiden.
Eine Anhörung im Innenausschuss zu den Themen Lobbyistenregister, Karenzzeiten und Leihbeamte Mitte Juni hat offenbart, dass die Parteien in Fragen der Transparenz sich nicht weiter angenähert haben. So stellt die Union nach wie vor die Notwendigkeit eines Lobbyistenregisters in Frage – die SPD hingegen hat ein solches als Ziel in ihr Wahlprogramm aufgenommen. Zu der Anhörung waren Wissenschaftler, Vertreter der Organisationen Lobbycontrol und Transpareny International, der Vizepräsident des Bundesrechnungshofs Norbert Hauser und der ehemalige Staatssekretär im Bundesinnenministerium Johann Hahlen geladen. Vertreter der Lobbyistenorganisationen wie der Deutschen Gesellschaft für Politikberatung wurden nicht angehört. Die Stellungnahmen sind auf der Webseite des Deutschen Bundestages nachzulesen.

Einfluss der Unternehmenskommunikation wächst in der Krise

Die Funktion der Unternehmenskommunikation hat im Krisenjahr 2008 weiter an Umfang, Status und Einfluss gewonnen. Dies belegt eine internationale Studie der Kommunikationsagentur Weber Shandwick und der Personalberatung Spencer Stuart.
Der Aufgabenumfang der CCOs hat sich in den vergangenen zwölf Monaten deutlich erweitert:
Fast die Hälfte der Befragten (48%) – im Vergleich zu nur einem Drittel im Vorjahr – führt Kompetenz im Bereich Krisen- und Issues Management als unverzichtbare Voraussetzung für ihre Tätigkeit an.
Als wichtigster neuer Aufgabenbereich werden Social Media identifiziert. In der bisherigen Anwendung neuer Medien haben europäische CCOs im internationalen Vergleich jedoch noch starken Nachholbedarf: Nur sieben Prozent nennen Social Media als eine der am meisten genutzten Kommunikationsressourcen. Dennoch wird weltweit erwartet, dass 2009 Social Media und Blogs als Kommunikationsinstrumente am stärksten an Bedeutung gewinnen.
In Sachen Reputationsmanagement hingegen hat sich 2008 in Europa mehr getan als in den USA: Nachdem im vergangenen Jahr ein Drittel der Befragten die Reputationspflege als wichtigste kommunikative Priorität für 2008 identifiziert hatte, nahm jeder fünfte europäische CCO (20%) den Bereich Reputationsmanagement tatsächlich neu in sein Aufgabengebiet auf. In den USA taten dies nur fünf Prozent der befragten CCOs.
Befragt wurden in Zusammenarbeit mit KRC Research 159 Leiter der Unternehmenskommunikation in Europa, den USA und dem asiatisch-pazifischen Raum, deren Firmen zu 84 Prozent zu den umsatzstarken Fortune 500 gehören.

Internationale PR: Ketchum und Pleon fusionieren

Ketchum, eine der größten PR-Agenturen weltweit, und Pleon, der europäische Marktführer, schließen sich zusammen – beide gehören zur US-Holding Omnicom. Seit dem 16. Juni entsteht damit eine der weltweit führenden und geografisch bestens aufgestellten Kommunikationsberatungen. Unternehmenszentrale bleibt New York, neuer europäischer Hauptsitz wird Düsseldorf. Weltweit werden in 66 Ländern mit 103 Büros mehr als 2.000 Mitarbeiter für die neue Kommunikationsberatung tätig sein. Mit dem Zusammenschluss baut Pleon seine Position als europäischer Marktführer konsequent aus. Das Unternehmen wird global unter der Marke Ketchum und in Europa einheitlich als Ketchum Pleon auftreten.
Ketchum und Pleon bauen auf einer erfolgreichen Geschäftsentwicklung auf: Im neuen Unternehmen werden sich die globale Managementkompetenz, die kooperative Kultur und Kreativität von Ketchum mit der unternehmerischen Orientierung sowie der strategischen Beratungs-Kompetenz von Pleon verbinden. Beide Partner sind für ihre erfolgreiche Arbeit lokal, regional und global wiederholt ausgezeichnet worden.
Das PR-Unternehmen zählt nach der Fusion zu den fünf größten Public-Relations-Agenturen der Welt. Der Umsatz wird auf 350 bis 400 Mio. Dollar (253 bis 289 Mio. Euro) geschätzt. Pleon (GPRA) war bisher ein Tochterunternehmen der Werbeagentur BBDO, arbeitete außereuropäisch mit der Omnicom-Tochter Brodeur zusammen und startete 1988 in Düsseldorf als Kohtes & Klewes. Der Weltmarkt für Public Relations wird angeführt von den Unternehmen Edelman, Fleishman Hillard, Weber Shandwick, Ketchum, Burson-Marsteller, Hill and Knowlton und Ogilvy PR.

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