Personalblog Public Affairs

aktueller Informationsdienst für Personalentscheider und Personalexperten aus Public Affairs-Agenturen

„Sommer Symposium“ am 4. September in Düsseldorf

m 4. September treffen Ein- und Aufsteiger in der PR-Branche wieder auf erfahrene Top Professionals. Dann findet erneut das „Sommer Symposium“ des PR Career Centers statt – diesmal in der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) in Düsseldorf. Erfolgreiche Premiere feierte der Karrierekongress für Young Professionals und Studenten vergangenen Sommer in Frankfurt am Main.
In Vorträgen, Podiumsdiskussionen und lockeren Pausengesprächen geben PR-Profis hilfreiche Einblicke in ihre eigene berufliche Entwicklung und beziehen Stellung zu aktuellen Karrierefragen. Mit dabei sind u. a. Alexander Güttler (Präsident der Gesellschaft Public Relations Agenturen GPRA), Stefan Keuchel (Pressesprecher bei Google) und Ulrich Schuhmann (Geschäftsführer Schuhmann Personalberatung). Gemeinsam mit weiteren Top Professionals diskutieren sie zu Themen wie „Das Internet: Karrierebooster oder -falle?“ oder „Zurück aus der Krise!? Welche Spielregeln jetzt den Markt bestimmen“.
Highlight Karrierecoachings. Höhepunkt der Veranstaltung waren 2009 für viele berufstätige Young Professionals die individuellen Karrierecoachings. Auch in diesem Jahr wird es wieder die beliebten Vier-Augen-Gespräche mit erfahrenen Personalentscheidern und Business Coaches geben. PR-Aufsteiger können in den halbstündigen Coachings alle Fragen stellen, die ihnen zu ihrer ganz persönlichen beruflichen Weichenstellung unter den Nägeln brennen. Beim abendlichen Networking gibt es dann die Gelegenheit zum Auf- und Ausbau des eigenen Netzwerks – im Gespräch mit Top-Profis und mit Gleichgesinnten.
Die Teilnahmegebühr für die Veranstaltung (inklusive aller Getränke und Lunch-Buffet) beträgt netto 245 Euro für Berufstätige (165 mit Ermäßigung) und 75 Euro für Studenten (55 mit Ermäßigung). Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter www.sommer-symposium.de

Initiative für ethische Regeln

Germanwatch und das Netzwerk für Unternehmensverantwortung, Cora, wollen verbindliche Ethikregeln für europäische Firmen durchsetzen. „Vor allem in Entwicklungsländern verhalten sich Unternehmen oft inakzeptabel: Sie beuten Kinder aus, missachten Arbeitsrecht oder verseuchen das Trinkwasser“,heißt es auf der Webseite der Kampagne „Rechte für Menschen – Regeln für Unternehmen“. Bis Ende des Jahres wollen die Initiatoren europaweit mehr als 100.000 Unterschriften sammeln und sie den Staats- und Regierungschefs der EU und der EU-Kommission übergeben.

UK plant Lobbyregister

Die neue britische Regierung möchte ein gesetzliches Lobbyregister einführen. „Wir werden Lobbying durch die Einführung eines gesetzlichen Registers aller Lobbyisten regulieren und so eine größere Transparenz herstellen“, haben sich Konservative und Liberaldemokraten ins Koalitionsprogramm geschrieben. Dadurch sollen wirtschaftlich-politische Doppelidentitäten überprüfbarer werden. Außerdem hofft die Regierung, dass dadurch die Politikverdrossenheit der Briten sinkt. Denn dieses rühre auch von den vielen politischen Skandalen im Land. Lobby-Control und die Alliance for Lobbying Transparency sehen in einem verbindlichen Register erste Schritte in Richtung transparenter Interessenvertretung.

GWA Forum Public Relations konstituierte sich

Das GWA Forum Public Relations hat sich am 15. Juni konstituiert. Bei der Gründungsversammlung am Frankfurter Flughafen waren Ulrike Aretz (cpz Ogilvy Public Relations), Klaus Peter Betz (ecomBETZ PR GmbH) und Jochen Eberle (Eberle Werbeagentur), Karen Breitenbücher (Young & Rubicam), Dr. Cornelia Eistentein (Agenta), Wolfgang Kreuter (Euro RSCG ABC), Astrid von Rudloff (Weber Shandwick), Silke Schrader (WEFRA PR), und Martin Süßmuth (Die Crew) anwesend. Als Initiatorin wird Stefanie Wagner-Fuhs (SapientNitro), GWA Vorstand, die Rolle der Sprecherin des neuen GWA Forums übernehmen.
In einer gemeinsamen Diskussion wurden relevante Handlungsfelder für die Arbeit des jungen Forums zusammengetragen. Der Kreis einigte sich darauf, zunächst die folgenden Themen in Angriff zu nehmen:
1. Die Ethik der Kapitalisierung von sozialen Beziehungen
2. Informationskaskaden als Nachfolgemodell des Agenda Setting
3. Prozessanforderungen – Zukunftsfähige Modelle für die Arbeitsorganisation in Unternehmen und bei Agenturen.
Weitere Infos: www.gwa.de

Jedes zweite Unternehmen für Lobbyregister

Mittlerweile unterstützt jedes zweite deutsche Großunternehmen die Einführung eines Lobbyregisters in Deutschland; das ergab eine Umfrage der WELT unter den 30 Dax-Konzernen. 15 der befragten Firmen erklärten sich dabei bereit, Details ihrer Lobbyarbeit, etwa Budgets oder Themen, offenzulegen. Umstrittener ist in der Wirtschaft jedoch, wie streng die Vorgaben aussehen sollen.
Zum Artikel in der Welt: http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article8161790/Ende-des-Versteckspiels.html

DPRG Honorar- und Trendbarometer 2010: PR-Budgets in Unternehmen steigen

Steigende Umsätze und einen wachsenden Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern prognostizieren die deutschen PR-Agenturen und Einzelberater für das Jahr 2010. Das von dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Skopos, Köln im Auftrag der Deutschen Public Relations Gesellschaft DPRG, Berlin erhobene Honorar- und Trendbarometer zeigt, dass es nach dem Krisenjahr 2009 wieder aufwärts gehen soll.
Fast 60 Prozent der befragten 204 Agenturen gehen von steigenden Umsatzzahlen im Jahr 2010 aus. PR-Unternehmen und Einzelberater erwarten Umsatzsteigerungen von durchschnittlich 6,5 Prozent. Dieser Aufwärtstrend gilt ebenso für Unternehmen: Demnach steigen die PR-Budgets der befragten Firmen um rund vier Prozent.
30 Prozent der Befragten Agenturen planen neue Mitarbeiter einzustellen, wobei von einem durchschnittlichen Wachstum der Mitarbeiterzahlen von rund vier Prozent ausgegangen wird. Besonders erfreulich: Diese Wachstumsprognose gilt für große und kleine Agenturen gleichermaßen. „Als führender Berufsverband der PR-Branche freuen wir uns ganz besonders über diese positive Entwicklung“, erklärt DPRG-Präsident Ulrich Nies. „Der wirtschaftliche Aufwärtstrend bietet PR- und Kommunikationsfachleuten neue Perspektiven.“
Die Bedeutung qualitativ hochwertiger PR-Arbeit wird weiter wachsen: Zwei Drittel der Agenturen und auch der beauftragenden Unternehmen gehen davon aus, dass die PR im Kommunikationsmix der Unternehmen an Bedeutung gewinnen wird. Als kommende Trends in der PR-Branche gelten vor allem die Themenbereiche „Social Networking“ „Integrierte Kommunikation“ und „Corporate Social Responsibility“.
Das DPRG Honorar- und Trendbarometer enthält neben Grafiken und Analysen umfangreiches Zahlenmaterial und einen tabellarischen Gehaltspiegel. DPRG-Mitglieder erhalten die Studie kostenfrei. Nichtmitglieder können das DPRG Honorar- und Trendbarometer zum Preis von 45 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer unter info@dprg.de bestellen.

Transparency schließt Bündnis

Transparency International Deutschland (TI) hat mit sechs zivilgesellschaftlichen Organisationen die „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ ins Leben gerufen. Diese hat sich zum Zeil gesetzt, einen Transparenzstandard für Vereine, Stiftungen und Verbände zu schaffen. Die beteiligten Organisationen wollen so das Vertrauen der Bürger in ihre Arbeit stärken. Dabei sind unter anderem der Bundesverband deutscher Stiftungen und der Deutsche Spendenrat.Teilnehmende Organisationen müssen ihre Ziele, die Herkunft und den Verwendungszweck ihrer finanziellen Mittel sowie ihre Organisationsstrukturen offenlegen. Laut TI haben sich inzwischen 25 Organisationen zu einer Kooperation bereiterklärt.

Cannes-Löwen für Deutschland

Aktuelle Ergänzung: Dreimal Cannes-PR-Gold-Löwen für Deutschland: Zwei Mal für Jung von Matt, Hamburg mit den Kommunikations-PR-Arbeiten für die Hamburger Philharmonie („Concert for the people“) sowie DDB /Johanssen & Kretschmer (GPRA), Berlin, für Entega („Snowmen against global warming“). Faktor 3 (GPRA), Hamburg hat mit seiner Einreichung für Wiesmann („Build a car“) außerdem einen Silbernen Löwen gewonnen. Gratulation!—
Beim diesjährigen International Advertising Festival in Cannes, das am 20. Juni an der Côte d’Azur eröffnet wurde, haben die PR-Juroren aus aller Welt (Vorsitz: Paul Taaffe, Hill & Knowlton) Deutschland drei Shortlistplatzierungen mehr zugestanden als im Vorjahr, da Deutschland in der Kategorie keinen einzigen Löwen mit nach Hause bringen konnte.
Jung von Matt hat mit seiner Arbeit für die Hamburger Philharmonie („Concert for the people“) gleich zweimal Glück. Gelistet sind auch Faktor 3 (GPRA), wie Jung von Matt in Hamburg ansässig, mit einer Einreichung für Wiesmann („Build a car“) sowie DDB /Johanssen & Kretschmer (GPRA), Berlin, für Entega („Snowmen against global warming“) und Publicis Consultants (GPRA), Berlin, mit einer Idee für Shell („Eco-Marathon Europe 2009″) . Deutschlands diesjähriger PR-Juror Volker Martens, Gründer und Mitinhaber von Faktor 3 in Hamburg, hatte schon im Vorfeld angekündigt, Deutschland werde in Cannes „ganz vorne mitspielen“. Stark seien Deutschlands PR-Leute vor allem in Healthcare, Automotive und Corporate.
Die Kategorie PR ist noch recht jung. Erst im vergangenen Jahr haben die Veranstalter des Cannes-Festivals sie eingeführt. PR ist umstritten. Viele kritisieren, dass die Kategorie größtenteils von klassischen Agenturen bedient und großen Kreativideen bestimmt wird. Auch Martens war verwundert, wie stark 2009 die Orientierung auf die Klassik war. „Ich glaube das ist 2010 nochmal zu diskutieren, auch PR als Kategorie.“
Die PR-Jury tagt seit Freitag an der Croisette. Aus aller Welt waren für die Kategorie PR 571 (Vorjahr: 431) Arbeiten eingegangen, aus Deutschland 32 (Vorjahr: 47). 87 Arbeiten haben es nun international auf die Shortlist geschafft. Die Löwen werden 21. Juni abends im Palais des Festivals vergeben. (Quelle: w&v)
Zur Shortlist: http://www.wuv.de/nachrichten/agenturen/cannes_2010_pr_hoffnungen_fuer_deutschland

Kommunikationskongress 2010 am 23. und 24. September in Berlin

Am 23. und 24. September treffen sich Kommunikationsverantwortliche aus Unternehmen, Organisationen und Verbänden mit Vertretern von Medien und Politik beim Kommunikationskongress im berliner congress center (bcc). Die Galaveranstaltung „Speakersnight“ mit der Verleihung des Nachwuchsförderpreises und des Goldenen Apfels für eine herausragende Kommunikationsleistung findet in diesem Jahr am Abend des ersten Kongresstags im Friedrichstadtpalast statt.
Zu den Rednern und Diskutanten des Kongresses zählen unter anderem Bundesgesundheitsminister Phillip Rösler; Gerd Gigerenzer, Professor des Max Planck Institute for Human Development; Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der Zeit; Volker Herres, Programmdirektor der ARD; Joachim Hunold, CEO der Air Berlin; Ines Pohl, Chefredakteurin der taz und die Journalistin Sandra Maischberger.
Die Veranstalter, der Bundesverband deutscher Pressesprecher (BdP) und das Magazin „pressesprecher“, erwarten zum Kommunikationskongress rund 1.500 Teilnehmer. Der Kongress findet zum siebten Mal statt. Weitere Informationen:www.kommunikationskongress.de

Verbände in Deutschland fordern mehr politisches Gewicht

Der „Verbände-Monitor“ untersucht, wie führenden Verbandsvertreter aktuelle politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme bewerten und wie sich deren Entwicklung auf Verbände auswirkt. So wünschen sie sich von der Bundesregierung eine stärkere Mitsprache im politischen Prozess und fordern vor allem eine stärkere „Nutzung ihrer Fachkompetenz“. Darüber hinaus solle das Ehrenamt stärkere Anerkennung finden, auf da vor allem leine Verbände in besonderem Maße angewiesen sind. Dies gelte in wirtschaftlicher, steuerlicher und ideeller Hinsicht. Das ergab eine Umfrage unter Verbänden, die die Beratungsgesellschaft Valentum Kommunikation in den vergangenen Monaten durchgeführt hat. Insgesamt nahmen 131 Verbände an der Befragung teil. Insbesondere wurden die Folgen der Wirtschaftskrise auf Verbände untersucht. Dabei kam heraus, dass die Verbände trotz gespannter wirtschaftlicher Lage optimistisch sind. So rechnen 42 Prozent von ihnen in den nächsten Jahren mit einem Mitgliederzuwachs, nur 20 Prozent befürchten einen Schwund. Weitere Informationen unter www.verbaendemonitor.de

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